LifehackMastfuß reparieren mit Ersatztampen

Manuel Vogel

 · 04.04.2026

Drehe die Mastfußplatte leicht lose (nicht ab) und ziehe den Ersatztampen unter der Platte durch
Foto: Manuel Vogel
Worst Case-Szenario auf dem Wasser: Die Sehne deines Mastfußes reißt, Board und Rigg werden getrennt. Mit etwas Tampen kannst du aber eine Notlösung zusammenbasteln.

In der Regel verfügt jeder Mastfuß über einen Sicherheits-Tampen an der Sehne. Wenn diese reißt, hält dieser kurze Tampen oder Gurt immerhin noch Board und Rigg zusammen. Doch wenn die Sehne oder der Powerjoint seine besten Jahre hinter sich hat und sich verabschiedet, kann auch die Sicherheitsleine morsch sein und sich im gleichen Moment mit verabschieden. Oder aber der Mastfuß bricht an einem der Gewinde oder - bei mehrteiligen Konstruktionen - an der Befestigung der Platte.

Unabhängig davon, was letztendlich die Ursache ist: Wenn Board und Rigg getrennt sind, hat man ein großes Problem. Nicht immer ist schwimmen oder an Land treiben lassen eine Option. Wer jedoch ein wenig Ersatztampen (hier gibt es Tipps dazu) dabei hat, kann sein Material zumindest notdürftig zusammen binden. Neben Tampen braucht man auch ein bisschen Glück und Geschick, um in Wellen oder Kabbelwasser eine feste Verbindung herzustellen.

In der Bilderstrecke oben zeigen wir dir, wie du dabei vorgehen kannst. Aus Gründen der besseren Sichtbarkeit, haben wir die gerissene Mastfußszene in der Bilderstrecke entfernt. Wichtig zu wissen: Die Notreparatur ist nur darauf ausgerichtet, schnell wieder ans Ufer zu kommen - Manöver oder Höhelaufen sind kaum möglich. Der lose Mastfuß kann mit den Kanten der Verlängerung auch dein Board beschädigen, das musst du aber im Zweifelsfall in Kauf nehmen.

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Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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